Wetterfühligkeit

August 26th, 2007 by dagmar

Fast alle Tiere spüren Wetterwechsel bereits im Vorfeld. Zuweilen werden sie dann nervös oder deprimiert. Besonders unruhig dürften sie beim Herannahen eines Gewitters werden, auch Erdbeben spüren sie.

Gerade die Haare der Katze, die Sensoren gleichen, reagieren auf atmosphärische Veräünderungen. Oftmals spüren sie den nahenden Regenguß, sind unruhig und suchen eine schützende Zuflucht. Zumal sie im Regelfall kein Wasser lieben - dennoch: sollte es um die Jagd oder den Schutz der Kitten gehen, so können Katze und Kater sehr wohl diese Angst überwinden, zeigen oftmals sogar große Gechicklichkeit beim Schwimmen.

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Reviermarkierung

August 26th, 2007 by dagmar

Nachdem fast alle bei mir verkehrenden Tiere nun kastriert sind gibt es hier fast keine Revierkämpfe mehr. Reviermarkierungen waren innerhalb des Asyls nie der Fall - jedoch ausserhalb. Ich gehe davon aus, dass die Tiere (kastriert wie unkastriert) begriffen habe dass hier (m)ein Revier zu finden ist und nicht das einer speziellen Katze.

Deshalb ist das Thema “Revier markieren bei Katzen” auch am bedeutungsstärksten bei nicht kastrierten Tieren - eigentlich auch ein Grund wäre, eben dieses Tier kastrieren zu lassen! Sind doch Katerkämpfe, die ausarten, im Regelfall nur geführt von unkastrierten Tieren, bei denen der Instinkt um den Erhalt des Revieres ein vielfaches stärker begleitet als eine kastrierte Katze oder einen kastrierten Kater.

Um die Herrschaftsgebiete zu markieren versprühen diese Tiere ihre eigene Duftnote in Form eines sehr unangenehm riechenden Uringeruchs. Dieser Geruch erinnert andere Tiere daran dass dieses Gebiet tabu ist. Zuweilen entsteht unter Katzen, die sich kennen, ein Agreement durch welches sie sich das betreffende Gebiet teilen.

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Tastsinn

August 26th, 2007 by dagmar

Woran wird es wohl liegen, dass neue Dinge erst einmal ganz vorsichtig “beschnüffelt” werden? Hier kommen ihnen die Vibrissen (die Barthaare einer Katze) als sensibles und nützliches Tastorgan entgegen. Sie reagieren bei jeder Bewegung oder Berührung und gerade bei Dunkelheit dienen sie als Antennen.

Bei Katzen ist die gesamte Körperoberfläche, von den Fellhaaren bis zu den Augenbrauen, in der Lage auf Berührungsreize zu reagieren. Diese Reize werden an das Gehirn gesendet. Das beständige Reinigen des Fells dient also nicht nur dem Sauberkeitsinstinkt unserer Katze sondern auch der “Instandhaltung” der Tastorgane.

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Geschmackssinn

August 26th, 2007 by dagmar

Auch hier gilt wieder dass jedes Tier individuelle Vorlieben besitzt. Besonders deutlich kann ich das bei meinen vielen Tieren feststellen, die täglich verschiedene Futtersorten bekommen. Jede-/r bevorzugt anderes Produkte oder Geschmacksrichtungen. In einem Punkt jedoch scheinen sie alle ähnlich zu denken: gab es mal länger keine Katzenwurst vom Metzger, dann ist nur die interessant.

Ebenso ausgebildet wie der Geruchssinn ist der Geschmackssinn bei Katzen. Die Geschmacksnerven auf ihrer Zunge freuen sich über salziges, aber auch säuerliches. Süß und bitter werden - wohl bei uns ausser bei Schlagsahne - weniger geschätzt.

Im Fall von Krankheit verweigern Katzen nicht selten die Nahrung und begeben sich selber auf die Suche von passenden Kräutern statt sich Medizin verabreichen zu lassen.

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Geruchssinn

August 26th, 2007 by dagmar

Im Regelfall ist der Geruchssinn von Katzen sehr gut ausgebildet. Ihr wird kaum ein Geruch entgehen. Sie muss also ihr Futter keinesfalls sehen, ein Näschen davon genügt! Ihre Vorliebe für Gerüche beschränkt sich nicht nur auf ihre Mahlzeiten sondern auch gewisse Menschen und Pflanzen.

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