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Kratzbäume und Kratzbretter

Katzenkratzbäume sind eine sehr individuelle Einrichtung. Haben doch unsere Katzen ein hervorragendes Gedächtnis für Düfte, einfach weil Geruch in ihrem Leben eine sehr große Rolle spielt.  Jede Katze hinterlässt beim Laufen einen für uns nicht wahrnehmbaren Geruch, dieser wird ausgelöst über die Drüsen der Pfotenballen. Am Kratzbaum markiert also der Stubentiger mit genau diesen Drüsen in den Pfotenballen sein Besitztum. Selbiges gilt beim Umstreichen unserer Beine, Möbel oder den Köpfchenreiben.

kratzbaum

Wenn also der Stubentiger einen neuen Kratzbaum erhält kann es nicht schaden, wenn ein Stück des alten gebrauchten Teiles daran befestigt wird. Selbiges gilt übrigens auch beim Waschen von Schlafhöhlen etc. Damit unsere Stubentiger also ihr Eigentum erkennen etwas beilegen, was deren Geruch an sich hat. Vorab ein wichtiger Hinweis: Wir wollen hier Tip(p)s zu Kratzbäumen und nicht zu “Stinkbäumen? geben. Besonders empfindsam sollten wir Dosenöffner sein, was Klebstoffe oder Plüsch und andere Stoffe betrifft, die wir den Stubentigern anbieten. Ihre Nasen sind empfindlicher als unsere. Wenn es machbar ist, dann sollte auf Kleben weitestgehen verzichtet werden und durch Nägel, Winkel etc. alles befestigt werden. Selbst ist der Mann oder die Frau – Kratzbäume selbst gemacht! Wem das nicht so einfach fällt, der sollte mal hier regelmässig reinsehen.

Wenn die üblicherweise im Fachhandel angebotenen Kratzbäume für Katzen zu langweilig erscheinen (hier eine Auswahl bei Zooplus).