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Mundgeruch

Lange hatte ich etwas Bedenken wegen Klein-Grammys Mundgeruch. Denn normalerweise ist das ein Alarmzeichen.  Möglicherweise ist ein Zahn nicht in Ordnung, eine Zahnfleischentzündung oder Zahnstein plagt die Katze, vielleicht sogar ein Magenleiden. 

Bei Grammy, der sich jedoch in regelmässiger tierärztlicher Behandlung befand, fiel mir ebenfalls ein unangenehmer Mundgeruch auf. Grammy war zu diesem Zeitpunkt auf Nassfutter fixiert und nahm kein Trockenfutter zu sich. Ab dem Zeitpunkt, wo auch Trockenfutter auf seinem Speiseplan stand war der Mundgeruch verschwunden.

Gut nachvollziehbar, wenn man überlegt, dass das Katzennassfutter, welches Grammy bekam,  absolut hochwertig ist, dennoch fehlen dabei harte Futterbestandteile, an denen sich die Zähne reiben können. Dadurch gibt es keine ausreichende Zahnpflege. Im schlimmsten Fall folgt dann Zahnstein, der sich weiter bis zum Zahnfleisch “durchfressen” kann. Eine Studie bei dreijährigen Katzen ergab, dass bereits 70% der Tiere Probleme mit dem Zahnfleisch hatten.

Meistens beginnt dieser Prozeß bei den Backenzähnen. Deshalb kann es hilfreich sein seitlich ins Maul der Katze zu sehen. Sollte nun eine gelb-braune Kruste im Bereich des Zahnfleischsaumes auffallen, dann sollte der Tierarzt zu Rate gezogen werden. Auch Schmerzen beim Fressen und leichte Blutungen weisen auf Zahnstein und dessen Folgeerkrankungen hin.

Deshalb halte ich persönlich es für wichtig Zucker ohne Zucker zu verfüttern und neben dem Nassfutter auch Trockenfutter zu reichen. Eine weitere wichtige Maßnahme ist regelmässig den Tierarzt zu bitten einen Blick ins Mäulchen zu werfen. Tierarzt oder Tierärztin erkenneb sehr schnell ob eventuell Zahnstein entfernt werden muss oder gar ein Zahn gezogen werden sollte.