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Ekzem bei Katzen

dürfte etwas ganz gemeines sein. Bisher hatten meine Streuner – und auch die Hauskatzen Glück und noch niemals Probleme damit.

Es zeigt sich normalerweise durch Haarausfall und gerötete Stellen. Sichtbar sein können Knötchen, Pusteln oder Quaddeln. Oftmals zeigt sich eine Scuppen- oder Krustenbildung. Starker Juckreiz wird oft begleitet von nässenden Hautveränderungen und eventuell offener Haut. Bei Karins Katerchen, wo eine Allergie bzw. Überempfindlichkeit gegen Frontline vorliegt, war dieses beispielsweise der Fall. Der arme Kerl drehte schon durch, wenn die Pipette in seine Nähe kam. Da er auch noch eine Flohallergie bzw. eine Allergie gegen den Flohkot hatte, war das ein Martyrium für alle. Tiere oder Menschen reagieren auf auf Pollen, Staub, Pilzsporen, Impfstoffe, Medikamente, Flohhalsbänder oder auch Shampoos, Waschmittel, Weichspüler ect.
Im dümmsten Fall sind Tiere auch mit einer Futtermittelallergie betraut, die es dann noch schwerer macht, diesen Ekzemen Herr zu werden.

Oftmals hilft gekühlter Kamillentee auf der befallenen Hautfläche oder aber schwarzer Tee aus einer Sprayflasche bzw. Pflanzbestäuber. Bei meinen Tieren habe ich immer Tyrosursalbe bei heilenden Stellen und Tyrosurpuder bei nässenden Stellen angewandt.

Innerlich soll Aloe-vera-Saft helfen oder flüssiges Chlorophyll, aber auch Kräutermischungen aus Mahonie, Calendula, Sauerampfer und Minze. Für einen Menschen lasse ich es mir gefallen, meine Stubentiger wären vermutlich nicht begeistert.

Helfen kann hier auf Trockenfutter zu verzichten und ganz gezielt das Futter auswählen. Sorgfälltig auf Getreidezugaben im Katzenfutter verzichten oder eine Ausschlußdiät starten. Natürlich kann auch ein Tierarzt helfen bzw. einen entsprechenden Test machen damit uns Dosis klar ist, worauf die Allergie zurückzuführen ist.

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